Aktuelles


Kreishubertusmesse in Wilster

Mehr als 600 Besucher, darunter auch viele Nicht-Jäger, fanden sich anläßlich der diesjährigen Kreishubertusmesse am Sonntag, den 4. November, in der St. Bartholomäus- Kirche zu Wilster ein. Ausgestaltet durch den Hegering 7, wurden die Besucher schon vor der Kirche vom  Bläsercorps Steinburg und den Steinburger Jagdhörnchen mit Jagdsignalen begrüßt.

In dem vollständig auf Plattdeutsch gehaltenen Gottesdienst trug nach der Lesung, die Helmut Sievers übernahm,  Gustav Dunker die Hubertuslegende vor: "Hüüt noch, 1300 Johr later, hört wi jümmer noch de Geschicht vun Hubertus von Lüttich un köönt noch veel vun em lehrn!"  Pastor i.R. Karl-Wilhelm Steenbuck erklärte, dass die Pastoren in diesem Jahr von der Tierschutzorganisation Peta aufgefordert worden waren, keine Hubertusmesse in den Kirchen abzuhalten. Er selbst sei ein großer Tierfreund, der sogar die Spinnen lebend aus dem Haus bringe. 

Dennoch feiere er mit gutem Gewissen die Hubertusmesse, denn die Hubertuslegende lehre die Ehrfurcht vor dem Wild als Geschöpf Gottes und die Waidgerechtigkeit.  "Heute", so Steenbuck weiter, "werden  95 % der Jagd auf die Hege und Pflege der Tiere und Natur verwendet."

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den  Parforcehornbläsern der Wilstermarsch unter der Leitung von Dr. Ulrich Moßner, vom Posaunenchor der Innenstadtgemeinde Itzehoe unter der Leitung von Dörte Landmesser, zu deren Liedern gesungen wurde, und der Kreisgruppe Steinburg unter der Leitung von Elmar Lubenow. Der abschließende Applaus der Kirchenbesucher sprach eindeutig für die hervorragende Darbietung der drei Gruppen sowie für den gelungenen Gottesdienst.

 

 

Ute Lange
Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit KJS Steinburg


Pellkartoffeltage in Hohenlockstedt

 

 

Am 30.09.2018 fand in der Gemeinde Hohenlockstedt der alljährliche Ernteumzug mit dem Bauern- und Kunsthandwerkermarkt und dem Open-Air-Gottesdienst auf dem Marktplatz statt. Die Jägerschaft des Hegering 1 brachte sich bei diesem Markt mit einem Infostand ein. Bereits früh morgens vor dem Gottesdienst wurde der Infostand von fleißigen Helfern aufgebaut und geschmückt. Auch in diesem Jahr gab es wieder Präparate verschiedener Wildtiere, Geweihstangen und Literatur über Wildbiologie und Wildbret zu bestaunen. So standen die Jäger bereits weit vor Beginn des Gottesdienstes für die kleinen und großen Besucher bereit. Gerade von den kleinen Besuchern wurde der Stand sehr gerne aufgesucht und äußerst interessiert angenommen. Hier durfte nämlich geschaut und angefasst werden. Zudem wurden auch viele Fragen an die Jäger gestellt. Hierbei gab es für die Jäger, gerade bei den großen Besuchern, Aufklärungsarbeit über die Jagdausübung zu leisten und es wurde entgegen einiger Vorurteile die Jagd und die notwendige Erlegung von Schalenwild erklärt und erläutert.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei den Helfern, Hinnerk Thode, Max Trepmann, Till Esken, Peter Kruse, Torben Puknat, Sönke Voß und als Helfer aus dem Hegering 5 Niclas Jordan bedanken.

 

 

Matthias Voß


Ferienpassaktion: Ansitzabend mit Kindern

 

Im Rahmen der "Aktion Ferienpass" der Gemeinden Silzen, Poyenberg, Lockstedt, Hennstedt und Meezen organisierte nun zum 14 mal der Hegering 1 unter Federführung des Obmanns für Öffentlichkeitsarbeit Hinnerk Thode und des Hegeringleiters Matthias Voß einen Ansitzabend.

27 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren wurden von Ihren Eltern am 20.07.2018 gegen 18:00 Uhr ans Feuerwehrhaus in Poyenberg gebracht, wo die ersten Jäger aus dem Hegering 1, sowie Jäger aus den Nachbarrevieren Meezen und Jahrsdorf, sowie aus dem Revier Gribbohm schon darauf warteten ihre Schützlinge in Empfang zu nehmen.

Nach einer kleinen Stärkung mit einer Wildbratwurst und einer Begrüßung durch den Hegeringleiter  wurden die Kinder den Jägern zugeteilt.

Gegen 19:00 Uhr brachen die Teams dann auf in die Reviere, wo sie dann Hochsitze und Ansitzkanzeln besetzten, um Natur und Wild beobachteten.

Viele der Kinder waren schon oft dabei und alle waren hoch motiviert bei der Sache. Sie waren neugierig, fragten gezielt und beobachteten gespannt was die Natur ihnen bot. Die gebotene Ruhe auf dem Ansitz fiel den meisten Kindern leicht, sodass alle Teams Wild in Anblick bekamen.

Nach und nach kamen die Teams gegen 22:00 Uhr wieder zurück nach Poyenberg.

 

An diesem Abend wurde auch Wild erlegt: 4 Böcke und 1 Fuchs konnten Abends zur Strecke gelegt werden. Dies war schon während der Anfahrt ins Revier in den „Teams“ abgesprochen worden. Wenn Kinder dies nicht wollten, oder sie nicht sicher waren wurde natürlich nicht geschossen. 

Alle Kinder hatten Abends keine Scheu sich die Stücke anzusehen und zeigten sich sehr interessiert.

Auf dem angrenzenden Spielplatz konnten sich die Kinder dann noch mal richtig austoben, nachdem Sie ja gute 2,5 Stunden auf dem Ansitz still sitzen mussten.

Am Ende dieses gelungenen Abends sammelten die Eltern ihre Kinder wieder ein und es ging heimwärts.

 

Hier sei allen Jägern, die sich zur Verfügung gestellt haben den Kindern die Natur näher zu bringen noch einmal herzlich gedankt.

 

 

Matthias Voß


Tag der offenen Tür auf dem Schießstand Kaaks

 

Bei herrlichem Sommerwetter wurde am 30.06.2018  mit einem „Tag der offenen Tür“ der Schießstand Kaaks nun auch offiziell eingeweiht, nachdem - nach fast 3-jähriger Bautätigkeit - bereits Ende September 2017 der Langwaffenstand auf dem Schießstand in Kaaks wieder in Betrieb genommen worden war. Die Kreisjägerschaft Steinburg um Ihrem Vorsitzenden Sven Heesch sowie die Schießstand Kaaks gGmbH hatten alle Steinburger Jäger sowie die Bürger von Kaaks eingeladen, den Schießstand zu besuchen und anzusehen. Das Programm, dass der Geschäftsführer der Schießstand Kaaks gGmbH, Jens Harder, mit zahlreichen Helfern auf die Beine gestellt hatte, konnte sich sehen lassen: Auf dem Langwaffenstand präsentierte die Firma Blaser verschiedene Waffen, u. a. mit Schalldämpfern, und auch die Fa. Waffen Behrendt, Itzehoe, lud ein zum „leisen Schuss“ auf den laufenden Keiler, was zahlreiche Jäger ausnutzten.  Auf dem Außengelände fand das Schießkino reges Interesse und wurde von jungen wie älteren Jägern und Nichtjägern stark frequentiert, am Nachmittag waren  „Nichtjäger“ (ab 18 Jahren) eingeladen zum „Schnupperschießen“ auf den Tontaubenstand. Mittags zog es die Gäste dann an den Essenstand, wo eine Truppe junger Jäger, angeführt vom Jugendobmann Jasper Rickers, unter anderem Wildschwein vom Spieß anbot, was reißenden Absatz fand!  Etwa 350  Jäger und Interessierte nutzten diesen Tag, um sich den renovierten Schießstand einmal anzusehen, aber natürlich auch, um sich in gemütlicher Runde auszutauschen. Jens Harder zeigte sich am Ende des Tages sehr zufrieden über die positive Resonanz und dankte seinem Helferteam für ihren Einsatz. Näheres zum Schießstand ist unter www.schiessstand-kaaks.de. zu erfahren.

 

 

 

Ute Lange

Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit der KJS Steinburg


Erfolgreiche Kitzrettung im Revier Kaaks

 

Auch in diesem Jahr wurde von der Jagdgemeinschaft Kaaks eine Rehkitzsuchaktion
ins Leben gerufen. Diese Aktion dient dem Schutz der Rehkitze vor dem Mähtod.
Wie schon im letzten Jahr verteilten die Jäger in der Gemeinde Kaaks Wurfzettel, um
die Öffentlichkeit für die gemeinsamen Aktionen zu gewinnen. Die Anmeldung
erfolgte telefonisch. Insgesamt fanden sich über 80 ehrenamtliche Helfer: Familien,
Rentner, Kinder, Landwirte und Jäger erklärten sich bereit, nach den Kitzen zu
suchen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Landwirten gelang es den Jägern
wieder rechtzeitig vor dem ersten Mähtermin die Wiesen abzusuchen. Die Flächen
wurden in einer engen Menschenkette durchkämmt. Ein Seil mit Markierungen
diente dazu, in einer Linie und in den richtigen Abständen zueinander zu suchen. Die gefundenen Kitze wurden von den Kaakser Jägern aus dem Gefahrenbereich
getragen und am Koppelrand abgelegt. Während der Mahd verbringen die Kitze dort
die Zeit unter einem Wäschekorb, damit ein Zurücklaufen in die Wiese verhindert
wird. Dank der großen Beteiligung aus Kaaks und Umgebung, konnte auch in diesem
Jahr schon eine große Fläche abgesucht werden. Im vergangenen Jahr konnten auf
diese Weise 13 Kitze vor dem Mähtod bewahrt werden. Die gemeinschaftliche
Jungwildrettung hat im Kaakser Revier Tradition und erfreut sich zunehmender
Beliebtheit. Man kann sich austauschen und die Natur rings um den Heimatort
genießen. Dabei erfährt man so einiges über die Pflanzen- und Tierwelt. Dieses Jahr
war der Sucherfolg bisher noch gering, da der erste Schnitt deutlich früher erfolgte
und viele Ricken daher noch nicht gesetzt hatten. Doch die Suche geht noch weiter
und die Kaakser Jäger freuen sich über tatkräftige Unterstützung. Für die geleistete
Arbeit wird sich die Jagdgemeinschaft auch in diesem Jahr wieder in Form eines
Kitzfestes bei den Suchteilnehmern bedanken. Dabei wird im Spätsommer in
gemütlicher Runde gegrillt. Der Termin hierfür wird noch bekanntgegeben.


Bei Interesse melden Sie sich gerne bei:


Marten Witten: 0177/7374956
Jagdgemeinschaft Kaaks
Hegering 6



Infoabend zum Thema "Vertragsnaturschutz" im Landhaus Looft


 Raubwildwoche 2018 der Hegeringe 1, 2 und 3

 

Stärkung nach der Fuchsjagd
Stärkung nach der Fuchsjagd

 Vom 27.01.18 bis zum 04.02.2018 fand die alljährliche, traditionelle und gemeinschaftliche Raubwildwoche der drei Hegeringe statt. Das Besondere in diesem Jahr war, dass zusätzlich zu den obligatorischen Bau- und Ansitzjagden noch Drückjagden am 27. Januar in zwei Hegeringen stattfanden, was sich im Gesamtstreckenbild wiederspiegelte.

Auf der Abschlussveranstaltung, die diesmal vom Hegering 3 ausgerichtet wurde, war die Beteiligung gegenüber den letzten Jahren leider nicht so groß, aber daran sollte man intensiv arbeiten.

 

Folgende Strecken wurden aus den einzelnen Hegeringen dann bekannt gegeben:

 

Hegering 1: 1 Stück Schwarzwild, 3 Füchse, 1 Dachs, 2 Baummarder

und 1 Steinmarder

 

Hegering 2: 18 Stück Schwarzwild, 1 Fuchs, 1 Steinmarder und 1 Iltis

 

Hegering 3: 21 Stück Schwarzwild, 20 Rehe. 8 Füchse und 2 Steinmarder

Verblasen der Strecke
Verblasen der Strecke

Nach dem Streckelegen und dem Verblasen ging es zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über. Das ist eine ansehnliche Strecke für eine Woche Jagd, wobei der Mond für eine Raubwildbejagung nicht ideal war. Aber trotz der ganzen Bemühungen der Reviere kamen immerhin 20 Stück Raubwild zur Strecke. Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung im Jahr 2019, bei hoffentlich günstigeren

Wetterbedingungen und besserer Beteiligung.

Fuchsstrecke
Fuchsstrecke

Raubwildwochen im Hegering 10

 

Aufgabe der Jagdausübung ist, laut gesetzlicher Vorschrift, wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, (Wild) zu hegen. Mit dem Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege verbunden, mit dem  Ziel der Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes. Auf dieser Grundlage wird die Raubwildjagd auf Dachs, Fuchs, Marderhund, Waschbär, Marder und Iltis  durchgeführt, da diese Wildart keiner Regulierung durch größere Beutegreifer unterliegt.


Auf beschriebener Grundlage wurden in unserem Hegering 10 in diesem Jahr wieder die Raubwildwochen ab Januar mit großem Erfolg durchgeführt.
Nach umfassender Fallen- und Einzeljagd wurde an dem abschließenden Wochenende, am 17. und 18. Februar,  noch einmal mit großem Einsatz revierübergreifend gejagt, Dickungsflächen wurden durchstöbert, Baue und Kunstbaue kontrolliert und Buschhaufen abgeklopft.

Bei schönem Wetter, jedoch ohne winterliche Schneedecke beteiligten sich die Jäger einiger Reviere mit großem Erfolg an dieser Gemeinschaftsjagd.
Am 20.Februar fand danach das hegeringumfassende Strecke legen statt.

Erlegt wurden  1 Dachs, 9 Füchse, 4 Marderhunde, 2 Baummarder, 9 Steinmarder und zwei Iltisse. Abschließend wurden den Erlegern die Schützenbrüche durch den Hegeringleiter Sönke Kühl überreicht. Die Jagd endete mit einem gemeinsamen Essen und einem gemütlichen Beisammensein, bei dem noch einmal die Erzählungen über die  Erlebnisse des vergangenen Jagdjahres ausgetauscht wurden.

 

Volker Lubjuhn


Infoabend zum Thema "Afrikanische Schweinepest"

 

Die ASP rückt immer näher: Jetzt liegt es unter Anderem in der Verantwortung der Jäger, sich über das Thema zu informieren und präventive Maßnahmen zu ergreifen.

 

Aus diesem Grund veranstaltet die Kreisjägerschaft am Donnerstag den 22.02.2018 ab 19:30 Uhr einen Informationsabend im Landhaus Looft.

 

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

 

Diese und alle weiteren Veranstaltungen finden Sie unter Termine


Raubwildwoche im Hegering 7 (Wilstermarsch)

 

Bereits zum zweiten Mal waren die Jäger des Hegeringes 7 (Wilstermarsch)  von ihrem Hegeringleiter Thorsten Holler zu einer gemeinschaftlichen Raubwildwoche eingeladen worden: Vom 20.01. bis 28.01.2018 wurde in den einzelnen Revieren gezielte Raubwildbejagung durchgeführt. Nach den positiven Erfahrungen des vergangenen Jahres war das Interesse an dieser gezielten Raubwildbejagung  deutlich angestiegen, so dass in den meisten der 18 Reviere des Hegerings 7 verstärkt alle Natur- und Kunstbaue kontrolliert,  Buschhaufen in den Revieren durchgestöbert und insbesondere die Fallenjagd intensiviert wurde. Holler zeigte sich beim gemeinsamen Streckelegen am 28.01.2018 begeistert angesichts des erzielten Ergebnisses: Immerhin konnten

10 Füchse, 2 Marderhunde sowie 6 Steinmarder erlegt werden! Solche Strecke könne

– so der  Hegeringsleiter – nur durch derartige gemeinschaftliche und revierübergreifende Aktionen erreicht werden. Er dankte den anwesenden Jägern für ihren Einsatz. Die Strecke zeige auch einmal mehr, dass die Raubwildwildbestände unverändert hoch seien. Im Anschluss an das Verblasen fanden sich die rund 30 Jäger bei Jürgen Holm, Krummendiek zum Schüsseltreiben ein.


Ute Lange


Busfahrt zur Messe "Jagd & Hund" in Dortmund

 

Die "Jagd & Hund" ist Europas größte

Jagdmesse und eine Attraktion,

die jährlich tausende Naturbegeisterte

magisch anzieht.

 

In diesem Jahr bieten wir für Steinburg und umliegende Kreisjägerschaften eine kostengünstige Hin- und Rückfahrt per Bus an:

 

Hinfahrt

Termin: Samstag, 03.02.2018

Treffpunkt: Malzmüllerwiesen, Itzehoe

Abfahrt: 5:30 Uhr (voraussichtliche Ankunft Dortmund Messehallen: 10:00 Uhr)

 

Zwischenstopp Pinneberg Bhf

Abfahrt: 6:15 Uhr

 

Rückfahrt

Treffpunkt: Busparkplatz am Messegelände

Abfahrt: 18:15 Uhr (voraussichtliche Ankunft Itzehoe, Malzmüllerwiesen: 22:45 Uhr)

 

Der Fahrtpreis beträgt 25€ pro Person für Hin- und Rückfahrt.

(Der Messeeintritt ist nicht im Fahrtpreis enthalten)

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte rechtzeitig bei

Till Esken unter till.esken@online.de