Pressemitteilungen


Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Steinburg

08.04.2019

Rund 150 Mitglieder der Kreisjägerschaft konnte Vorsitzender Sven Heesch in diesem Jahr zur JHV in der Kartoffelhalle in Hohenlockstedt begrüßen.

Nach den Grußworten von Jörg Sticken, (Schriftführer des Präsidiums LJV),

Marcus Börner (Geschäftsführer LJV ) sowie Heiner Rickers (MdL) ging Sven Heesch auf die Novellierung des Landesjagdgesetzes , insbesondere die Jagd- und Schonzeitenverordung, ein: Diese sei absolut unbefriedigend ausgefallen. Hier wären – so Heesch - der LJV und die Politik deutlich mehr gefordert gewesen. Es wurden lediglich Änderungen beim Schalenwild vorgenommen, während die Niederwildbejagung ohne entscheidende Änderungen blieb: Hinsichtlich der zunehmenden Schäden in der Landwirtschaft wäre eine längere Jagdzeit z.B. bei den Gänsen wichtig gewesen. Auch die ganzjährige Bejagung des Jungdachses wurde in der Novellierung nicht berücksichtigt. In diesem Zusammenhang kritisierte Heesch die Landesforsten bezüglich der Bejagung des Rehwildes. Er verwies auf eine rückläufige Strecke in einigen gemeinschaftlichen Jagdbezirken, während das Gegenteil in den Landesforsten festzustellen sei: Hier wurden auf 100 ha im Durchschnitt 14 Stück Rehwild erlegt, in Teilbereichen sogar 20 Stück auf 100 ha.

Als Grund für die überaus starke Bejagung durch die Forsten sei der Verbiss der Forstkulturen angeführt. Auch Kreisjägermeister Matthias Sagebiel kritisierte in
deutlichen Worten das Vorgehen der Landesforsten und mahnte zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Wild und einer Jagd mit Augenmaß. In seinem Streckenbericht wurde bei den meisten Wildarten eine ähnliche Strecke wie in den Vorjahren erreicht, hingegen sich bei den Marderhunden mit 378 Abschüssen eine 25 % tige Steigerung gegenüber dem Vorjahr feststellen ließ. Dieser invasive
Neozon breitet sich - trotz intensiver Bejagung - immer schneller aus. Nach Verleihung der Hegemedaillen für ausgewählte Trophäen folgten die Berichte der Obleute:

Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit, Ute Lange, erinnerte u. a. an den – gut besuchten - „Tag der Offenen Tür“ anläßlich der Wiedereröffnung des Schießstandes in Kaaks. Kreisschießwart Rüdiger Feil berichtete von den Aktivitäten der Juniorenmannschaft sowie der erfolgreichen Schützin Svenja Hollm, die auf Landesebene den 3. Platz in der Einzelwertung erlangte. Hundeobmann Detlef Schnoor gab einen Überblick über den Stand der Hundeausbildung. Bläserobfrau Bianca Randschau berichtete von der erfolgreichen Teilnahme an den Landesbläserwettbewerben in Schleswig-Holstein und Bayern, wo jeweils der 1. Platz erreicht werden konnte. Der stellvertretende Jugendobmann Max Petersen kündigte eine noch stärkere Vernetzung der jungen Jäger der KJS über die sozialen Medien (what ́s app, facebook etc) sowie den Ausbau von Kontakten zu anderen Jägerschaften an. Im Rahmen der anstehenden Wahlen wurde der Vorstand einstimmig wieder gewählt: Vorsitzender Sven Heesch; Stellv. Vorsitzende/r Matthias Sagebiel;
Schatzmeister Frank Jordan; Schriftführer/in Anke Ratjen; Stellv. Schriftführer/in Petra Giebeke. Als Beisitzer wurden Sönke Kühl, Bernd Schwartkop sowie Jens Harder, als Jugendobmann (in Abwesenheit) Jasper Rickers und als stellv. Jugendobmann Max Petersen gewählt.


Ehrungen:
Ausgezeichnet wurden für langjährige Mitgliedschaft:

50 Jahre: Otto Kühl (Hohenlockstedt), Kurt Horn (Malchow), Jürgen Peter Feddersen (Krempermoor), Hans-Jürgen Lipp (Itzehoe), Dr. Ulrich Moßner (Itzehoe), Johann-Hinrich Tange (Münsterdorf ), Ludolf Lipp (Hohenaspe), Arnold Block (Horst);

60 Jahre: Eggert Dieckmann (Hohenlockstedt), Hans-Hermann Nolte (Kremperheide), Claus Reimers (Hohenaspe), Jens Rohwedder (Itzehoe), Klaus Lange (Herzhorn), Horst Schack (Dägeling), Nikolaus Maschmann (Nutteln);

65 Jahre: Jens Molt (Fitzbek) und Heinrich Schippmann (Steinburg);

75 Jahre: Joachim Engel (Drage).

Für besondere Leistungen und Einsatz auf Hegerings- bzw. auf Kreisebene
erhielten Hans-Hinrich Brockmann sowie Matthias Sagebiel die Ehrennadel in Bronze. Als Jahrgangsbester des Jungjägerkurses 2018 erhielt Alexander Ramlau ein Buchgeschenk.

 


Ute Lange

Kreisobfrau für Öffentlichkeitsarbeit der KJS Steinburg


Aktion "Fellwechsel" 2019  im Kreis Steinburg
20.03.2019

Erstmals beteiligte sich die KJS Steinburg an der Aktion "Fellwechsel". Das vom LJV Baden-Württemberg und DJV 2017 initiierte Projekt "Fellwechsel" wurde 2018 in Neumünster vorgestellt. Ziel der "Fellwechsel GmbH", die im Juni 2018 in Rastatt ihren Betrieb aufgenommen hat, ist es, die (Winter-)Bälge von Fuchs, Waschbär, Steinmarder und Co. sinnvoll zu verwerten. Bisher wurden die wenigsten Bälge der im Rahmen der Jagdausübung erlegten Tiere verwertet - das soll sich mit dem Projekt ändern. Nachdem die Pelztierzucht bei uns weitgehend verboten wurde, werden inzwischen verstärkt Felle, die in der freien Wildbahn gewonnen werden, nachgefragt. Das Besondere bei "Fellwechsel": Die Tiere stammen alle aus heimischer Jagd. Und jeder einzelne Balg kann durch eine Identifikationsnummer zurückverfolgt werden.  Die Gerbung erfolgt außerdem bei allen verarbeiteten Produkten in Deutschland. Und die Nachfrage ist sehr groß! Der Vorstand der KJS unterstützte diese Aktion und hatte im Herbst deshalb den einzelnen Hegeringe insgesamt 5 Tiefkühltruhen für die Einlagerung der Bälge zur Verfügung gestellt. Und der Erfolg spricht für sich: Randvolle Truhen standen für die zentral durchgeführte Abholung bereit, wobei Hegering 8 und Hegering 10 sogar weitere Truhen in Nutzung nehmen mussten. Allerdings gab es auch einige Erkenntnisse bei der ersten Abholung: Die erlegten Tiere müssen einen einwandfreien Balg aufweisen und dürfen nicht zerschossen sein oder am Rücken Einschüsse besitzen, um weiter verarbeitet werden zu können. Außerdem sollten sie unbedingt ausgekühlt sein, bevor sie in eine Plastiktüte verpackt und eingefroren werden, da die Bälge sonst unbrauchbar werden - ein Ärgernis für beide Seiten. Nach Rücksprache mit Mitarbeitern der "Fellwechsel GmbH" wird es hinsichtlich der Etikettierung, die für viele als sehr umfangreich und umständlich empfunden wurde, im kommenden Winter noch Vereinfachungen geben. Die Resonanz seitens der Hegeringe in der KJS war jedoch einhellig positiv:  Die nachhaltige Verwertung der Bälge ist unterstützenswert, so dass auch im kommenden Jahr die Truhen wieder gefüllt werden sollen.

 

 

Ute Lange


Jägerball mit dem Kreisbläsercorps

12.02.2019

Bereits zum 10. Mal besuchte die Kreisbläsergruppe der KJS Steinburg den traditionell zum Ende der Jagdsaison stattfindenden Jägerball des Reviers Beidenfleth (Hegering 7, Wilstermarsch), um unter der Leitung von Dr. Elmar Lubenow auf humorige Weise die mehr als 100 Gäste im "Gasthof Frauen" zu unterhalten. Jedes Jahr wieder sind die 19 aktiven Jäger sowie geladenen Jagdgenossen und Gäste gespannt auf den Auftritt der Kreisgruppe, die sich immer wieder eine neue Geschichte ausdenkt und sie musikalisch darbietet. Nach dem Essen wurde zunächst die Jahresstrecke - 70 Hasen, 23 Fasane, 16 Füchse, 5 Marderhunde sowie 20 Rehe - verblasen, um dann von der letzten Treibjagd des Jahres, der sog. "Förten-Jagd", zu berichten. Musikalisch untermalt mit den verschiedensten Signalen und Märschen wurden die vier Treiben des Beidenflether "Hasensylvesters" von Jens-Uwe Veit beschrieben, wobei fast jeder der aktiven Jäger des Reviers - sehr zur Freude der anwesenden Gäste - sein "Fett" weg bekam. Als Jahresjagdkönig wurde Thies Robert Friedrichs proklammiert: Der 22-Jährige streckte auf den Treibjagden insgesamt 10 Hasen und  6 Fasane. Nach Ehrentanz und Königssekt wurde bis in den frühen Morgen ausgiebig gefeiert. Und nicht nur die Jäger aus Beidenfleth freuen sich schon auf den Jägerball sowie den Auftritt des Kreisbläsercorps in 2020!

 


Revierübergreifende Krähenbejagung im Hegering 7

13.09.18

Bereits zum 2. Mal waren die 18 Reviere des Hegering 7 am 18.08.2018 von der Hegeringsleitung zu einer übergreifenden Krähenjagd aufgerufen worden, um den "Schwarzen Piloten" nach Möglichkeit durch einen (sehr) frühen Ansitz zu erlegen. Besonders die jüngeren Waidmänner des Hegerings zeigten dabei einen großen Ehrgeiz und waren durchweg auch erfolgreich. Trotzdem war die Jagd nicht ganz so erfolgreich wie erhofft: Beim gemeinsamen Streckelegen am 19.08.18 in Beidenfleth/Fockendorf lagen letztlich nur 22 Krähen auf der Strecke. Hegeringsleiter Thorsten Holler zeigte sich ein wenig enttäuscht darüber und führte das Ergebnis unter anderem auch auf die geringe Beteiligung der Reviere zurück. Er hofft, im kommenden Jahr mehr Jäger bzw. Reviere zur gemeinsamen Krähenbejagung motivieren zu können.

 

 

Ute Lange


Drohnenvorführung in Krummendiek

12.07.2018

Erfreulich groß war das Interesse an der Drohnenvorführung in Krummendiek, zu der der Hegering 7 (Wilstermarsch) am frühen Sonntagmorgen, 01.07.2018, nicht nur Jäger, sondern auch alle Interessierten auf den Marschhof von Gustav Dunker eingeladen hatte: Neben vielen Jägern hatten sich auch zahlreiche Landwirte und einige Familien eingefunden. Michael und Nils Krueger (Steinburger Agraraction) aus Wittenbergen sowie Reiner Schmidt aus Hohenlockstedt erklärten Funktion und Handhabung ihrer Drohnen, die sie in ihren bzw. auch in Nachbarrevieren bereits zur Kitzrettung eingesetzt hatten. Anschaulich demonstrierten sie, wie mittels einer angebrachten Wärmebildkamera eine Mähfläche nach Kitzen (oder anderen Säugetieren) abgesucht werden kann. Gewöhnlich erfolgt eine Befliegung in den frühen Morgenstunden, wenn das Gras und der Boden noch deutlich kühler sind als die Rehkitze, die dann als roter Fleck auf dem Bildschirm zu erkennen sind. Eingesetzt werden Drohnen vor der Grünlandmahd, um sich im Gras drückende Jungtiere ausfindig machen und dann in Sicherheit bringen zu können. Je nach Model und Akkukapazität können bis zu 80 ha /Stunde beflogen werden. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass bei entsprechender Witterung allein in der Wilstermarsch mehrere hundert ha gleichzeitig gemäht werden!  Auch, wenn zum heutigen Zeitpunkt die Anschaffung einer solchen Drohne mit rund 4000,- € recht teuer ist, wird diese innovative Methode mit Sicherheit in Zukunft weiter ausgebaut werden. Schon jetzt können aber  Reviere oder auch Landwirte Befliegungen gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung durchführen lassen.

 

 

 

Ute Lange


Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Steinburg

19.05.2018

Nicht ganz so gut besucht wie im Vorjahr, aber immerhin noch 120 Mitglieder der Kreisjägerschaft konnte Vorsitzender Sven Heesch in diesem Jahr zur JHV in Brokstedt begrüßen. Nach den Grußworten des Kreispräsidenten Labendowicz, stellvertretendem LJV-Präsidenten Claußen sowie Heiner Rickers, MdL, berichtete Sven Heesch von der Wieder-Inbetriebnahme des Kugelstandes in Kaaks. Er hofft auf zahlreiche Nutzer, bat aber - aus gegebenem Anlass - auch um einen pfleglichen Umgang mit der Anlage, die in vielen Arbeitsstunden mit überwiegend freiwilligen Helfern rund erneuert wurde. Die offizielle Einweihung ist für den 30.06.2018 vorgesehen. Kreisjägermeister Sagebiel bilanzierte ähnliche Strecken wie in den Vorjahren, wobei die Schwarzwildstrecke (558 Stücke) um 35 % und die der erlegten Marderhunde sogar um über 50 % auf 300 angestiegen war. Als neuer Hundeobmann wurde Detlef Schnoor (Fitzbek) und zu seinen Stellvertretern Carsten Brandt (Blomesche Wildnis) sowie Hartmut Kehl (Wrist) gewählt. Ausgezeichnet wurden für langjährige Mitgliedschaft: 50 Jahre: Bernd Milkorb (Hennstedt-Ulzburg), Rüdiger Bruse (Winseldorf ), Renke Schriefer (Schlotfeld), Rudolf von Ahlen (Mühlenbarbek), Hans Kitzmann (Lägerdorf ), Jürgen Westphalen (Hodorf ), Norbert Frings (Itzehoe), Delf Bolten (Wewelsfleth), Hannes Trede (Beidenfleth), Claus Vöge (Wilster), Claus-Peter Jessen (Horst), Klaus Martin Schmidt (Horst), Reimer Egge (Besdorf), Hartmut Nissen (Schenefeld); 60 Jahre: Fritz Scheffler, Wilster; 65 Jahre: Johann Hinrich Wulf, Reher und 70 Jahre: Antje Freundl, Itzehoe. Für besondere Leistungen und Einsatz sowohl auf Hegerings- als auch Kreisebene erhielten Jens Rixen (Oldendorf) und Friedrich Stieper (Drage) die Ehrennadel in Silber und Frank Jordan (Oelixdorf) sowie Dr. Ulrich Moßner (Itzehoe) die Ehrennadel in Bronze. Als Jahrgangsbeste des Jungjägerkurses 2017 erhielt Annika Boeck ein Buchgeschenk.


 

 

Ute Lange

Kreisobfrau für Öffentlichkeitsarbeit der KJS Steinburg


Erfolgreiche Jagdscheinprüfung im Kreis Steinburg

10.05.2018

 

Björn Harms, einer der Prüflinge, brachte es auf den Punkt: „Wo sind die 7 Monate bloß geblieben? Jetzt sind wir schon durch damit!“  Am 05.10.2017 hatten  23 Teilnehmer den Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung  in Kaaks (Schießstand)  begonnen. 20 traten nun vor die Prüfungskommission und konnten am 09.05.2018 nach erfolgreicher Prüfung alle in der  Gaststätte „Brüdigam´s  - Zum Wildwechsel“  in Kaaks ihre Zeugnisse und Jägerbriefe entgegen nehmen. Im Anschluss an die mündlichen Prüfungen fand – musikalisch umrahmt von der Kreisbläsergruppe Steinburg - die feierliche Übergabe statt. Sven Heesch, Vorsitzender der KJS Steinburg, freute sich über den Einsatz der Prüflinge und dankte dem Ausbilderteam und den Prüfern für ihre geleistete Arbeit.

Matthias Sagebiel, Kreisjägermeister und Leiter der Prüfungskommission ließ in Kürze die Prüfung Revue passieren. Er ermahnte die frisch gebackenen Jungjäger, in ihren Revieren aufmerksam zu sein, zu beobachten und zuzuhören, denn erst jetzt beginne das eigentliche Lernen. Christian Rosenow, Übungsleiter des Jungjägerkurses, lobte die Gruppe als „gute Truppe“ und blickte kurz zurück:  Insgesamt fast 300 Übungstunden, zahlreiche Exkursionen bzw. Praxisausbildungen und natürlich das wöchentliche Schießtraining lägen nun erfolgreich hinter den Teilnehmern. Carmen Thies, Christian Nöhren und Björn Harms dankten dem Ausbilderteam mit einem Präsentkorb und einer Erinnerungstafel.  Erleichtert wurde nach dem Essen in privater Runde die erfolgreiche Prüfung gefeiert.

Bestanden haben: Lea Bahlmann, Denise Boll, Frithjof Fuhlendorf, Andreas Gundel, Björn Harms, Lars Kersten, Rebekka Koch, Florian Koß, Benjamin Kowynia, Stefan Mohr, Henning Müller-Heinrich, Christian Nöhren, Leif Passig, Christian Peter, Alexander Ramlau, Alexander Sibbert, Flemming Stange, Christopher Stotz, Carmen Thies und Dirk von Borstel. Flora Hahn  (Kreis Rendsburg-Eckernförde) legte erfolgreich ihre Schießprüfung ab.

 

Der nächste Vorbereitungskurs beginnt am Mo., 15.09.2018 um 19:30 Uhr im Ausbildungsraum des Schießstandes Kaaks. (Anmeldungen bitte an

Christian Rosenow, Ziegelhof 6, Itzehoe.)

 

 

 

Ute Lange

Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjägerschaft Steinburg


Raubwildwochen im Kreis Steinburg 2018

29.03.2018

Mittlerweile hat es schon Tradition: Zum Abschluss des Jagdjahres fanden in 9 der 10 Hegeringe der KJS Steinburg revierübergreifende, gemeinschaftliche Raubwildwochen statt: Vom 20.01 bis 28.01.18, in einigen Hegeringen auch bis zum 18.02.18, wurde in den einzelnen Revieren gezielte Raubwildbejagung durchgeführt.

 

Zur Strecke kamen in den einzelnen Hegeringen:

Hegering 1:  1 Dachs, 3 Füchse, 2 Baummarder und 1 Steinmarder

Hegering 2:  1 Fuchs, 1 Steinmarder und 1 Iltis

Hegering 3:  8 Füchse und 2 Steinmarder

Hegering 4:  6 Füchse und 2 Steinmarder

Hegering 5:  Keine Raubwildwoche durchgeführt

Hegering 6:  20 Füchse und 2 Steinmarder

Hegering 7:  10 Füchse, 2 Marderhunde und 6 Steinmarder

Hegering 8 und 9:  5 Füchse, 2 Marderhunde, 6 Marder, 3 Iltisse und 1 Mink

Hegering 10:  1 Dachs, 9 Füchse, 4 Marderhunde, 2 Baummarder, 9 Steinmarder

                         und 2 Iltisse

 

Raubwildstrecke HeRi 8 und 9
Raubwildstrecke HeRi 8 und 9

Nach Verblasen der Strecke nutzten viele Jäger (wie hier Heg. 8 und 9) die Gelegenheit für ein geselliges Beisammensein mit Imbiss und einigen Getränken.

Und angesichts des Erfolges werden auch im kommenden Jahr wieder Raubwildwochen durchgeführt werden.

 

 

Ute Lange


Zwei Jungfalkner im Kreis Steinburg

15.11.2017

Carsten Jaeckel und Till Esken
Carsten Jaeckel und Till Esken

Die KJS Steinburg hat zwei neue Falkner:

Till Esken sowie Carsten Jaeckel, beide aus Hohenlockstedt, absolvierten vom 04.10.- 11.10. erfolgreich einen entsprechenden Lehrgang , der auf dem Jagschloss Springe vom LJV Niedersachen in Kooperation mit dem Deutschen Falknerorden durchgeführt wurde.

 

Zur anspruchsvollen Ausbildung gehörten Ornithologie und Greifvogelkunde, Greifvogelhaltung und -pflege, Abtragen und Praxis der Beizjagd sowie Rechtsgrundlagen und Natur- und Artenschutz. Nicht alle der 16 Teilnehmer bestanden die Prüfung, die sich aus einem schriftlichen sowie mündlich-praktischen Teil zusammensetzte. Aus zeitlichen Gründen ist zwar  die Haltung eines Beizvogels derzeit noch nicht geplant, die beiden Jungfalkner stehen aber jedem zur Verfügung, der Fragen bezüglich Beizjagd oder Greifvögeln im Allgemeinen hat. Das gilt natürlich auch, wenn kranke oder verletzten Greife gefunden werden.


Till Esken
Ute Lange